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18.10.2011
Der GBF verabschiedet mit Stolz seine Auszubildenden
Schweinfurt (red.) Mit großer Freude und Stolz verabschiedete die Gesellschaft zur beruflichen Förderung Schweinfurt mbH mit einer Feier ihre Prüflinge. Während 52 Jugendliche ihre Ausbildung erfolgreich abschließen konnten, wurden 18 Teilnehmer innerhalb der Ausbildung in örtliche Unternehmen vermittelt, um dort ihre Ausbildung fortzuführen.Engagierte PrüflingeSomit konnten insgesamt 70 Abgänger in diesem Jahr verabschiedet werden. Über diesen großen Erfolg, zeigte sich Herr Udo Bischof von der Geschäftsführung der GbF sehr erfreut. Er lobte und bedankte sich in seiner Rede sowohl bei den Prüflingen für ihr Engagement und Durchhaltevermögen während der Ausbildung, als auch bei den zuständigen Personen der Agentur für Arbeit und den Ausbildern und Pädagogen der GbF für ihren Einsatz.
Herausragende Ergebnisse
Für ihre herausragenden Ergebnisse bei der Prüfung konnten drei Absolventen als Prüfungsbeste ausgezeichnet werden. Es handelt sich dabei um Madeleine Scheer (Malerfachwerkerin), Farina Heinemann (Hauswirtschaftstechnische Helferin) und Viktor Polle (Holzfachwerker). In Anerkennung ihrer Leistungen erhielten die Verabschiedeten ein Geschenk von der Geschäftsführung der GbF. Dass der GbF Schweinfurt nicht nur ein guter Abschluss, sondern auch erreichte Schlüsselqualifikationen wichtig sind, zeigt die schon zur Tradition gewordene Ziehung des motiviertesten, freundlichsten, und zuverlässigsten Auszubildenden. In diesem Jahr erhielten Madeleine Scheer als motivierteste, Sebastian Edelmann als freundlichster und Saranya Saengthai als zuverlässigste(r) Auszubildende/r ein Buchpräsent. Gerade solche Zusatzqualifikationen und Urkunden sind bei potenziellen Arbeitgebern erfahrungsgemäß sehr geschätzt.
aus Markt / Ausgabe Schweinfurt
04.10.2011
Aschaffenburg / Schweinfurt - Am vergangenen Samstag, 1. Oktober, fand in der Stadthalle am Schloss in Aschaffenburg eine Feierstunde zu Ehren der besten Junghandwerkerinnen und Junghandwerker Unterfrankens statt. Handwerkskammer-Präsident Hugo Neugebauer würdigte die Leistung der Gesellinnen und Gesellen als „Vorbild für alle weiteren Handwerkslehrlinge“.
„Sie haben mit ihren beeindruckenden Arbeiten gezeigt, wo einen Konzentration, Fleiß, Zielstrebigkeit und natürlich die handwerkliche Fertigkeit hinführen können. Als Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken freue ich mich unheimlich, weil Sie die Zukunft des unterfränkischen Handwerks verkörpern. Eines Handwerks, das traditionsreich ist. Eines Handwerks, das nachhaltig arbeitet. Eines Handwerks, das modern und zukunftsfähig ist“, lobte Handwerkskammer-Präsident Hugo Neugebauer die 49 Siegerinnen und Sieger des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks auf unterfränkischer Ebene während seiner Festansprache am vergangenen Samstag in Aschaffenburg.
Die Siegerinnen und Sieger haben die besten Ergebnisse in ihren Gesellenprüfungen des jeweiligen Berufes abgelegt und im praktischen Teil mindestens die Note gut erhalten.
Der Aschaffenburger Oberbürgermeister Klaus Herzog stellte in seiner launigen Grußansprache den Stellenwert der Ausbildung heraus. Wörtlich sagte er: „Es ist ein Riesenpfund, dass sie eine Ausbildung haben. Ich wünsche Ihnen weiterhin eine sehr gute Entwicklung.“ Zudem appellierte er an den erfolgreichen Handwerkernachwuchs, Netzwerke zu bilden. Und zwar Netzwerke auch in die eigene Familie hinein, den Kontakt zu halten zu Eltern, Großeltern und Geschwistern. Zum Thema „Demographischer Wandel“ zeigte sich der Oberbürgermeister pragmatisch, indem er den Kammersiegerinnen und Kammersiegern riet: „Ich bitte Sie, Kinder in die Welt zu setzen. Das ist ganz einfach.“
Hugo Neugebauer blickte in seiner Ansprache auch auf die neueste OECD-Studie „Bildung auf einen Blick“, in der wieder die angeblich zu geringe Studienanfängerquote Deutschlands moniert wird. Hugo Neugebauer: „Die OECD muss endlich begreifen, dass ein gesundes nebeneinander von akademischer und dualer Ausbildung ein wichtiger Stabilitätsfaktor ist. Deutschland beweist das.“
Der Höhepunkt der Festveranstaltung war der persönliche Aufruf der Kammersiegerinnen und Kammersieger auf die Bühne, auf der sie durch Hugo Neugebauer und Klaus Herzog die Siegerurkunden überreicht bekamen. Die erfolgreichen Junggesellinnen und Junggesellen nehmen jetzt am Bayerischen Landesentscheid teil, der in diesem Jahr im mittelfränkischen Ansbach stattfindet. „Ich habe sehr schöne Arbeiten gesehen und ich bin mir sicher, dass unsere unterfränkischen Sieger auch gute Chancen auf Landesebene haben werden. Diese Veranstaltungen mit den vielen erfolgreichen Junghandwerkerinnen und Junghandwerkern wirken wie ein Jungbrunnen auf mich“, so die Einschätzung des Handwerkskammer-Präsidenten.
Auf dem Bild die Besten aus der Region Schweinfurt (von links): Alfred Veeth (Vizepräsident der Handwerkskammer), Julia Ullmann (Textilreinigerin, Stadtlauringen / Betrieb: Maria Wohlfahrt-Hofmann, Sulzfeld / Landkreis Rhön-Grabfeld), Steven Ellison (Gebäudereiniger, Schweinfurt / Betrieb: Amthor GmbH, Schweinfurt), Linda Steinborn (Maßschneiderin, Damen, Schweinfurt / Betrieb: Appolonia Karbacher, Schweinfurt) + Siegerin „Die Gute Form“, Timo Melber (Estrichleger, Stadtlauringen / Betrieb: Leo Schmitt GmbH, Hesselbach / Landkreis Schweinfurt), Simon Stock (Anlagenmechaniker für SHK-Technik, Hirschfeld / Betrieb: Georg Stock, Hirschfeld / Landkreis Schweinfurt), Patrick Giehl (Beton- und Stahlbetonbauer, Euerbach-Sömmersdorf / Betrieb: Riedel Bau GmbH & Co. KG / Schweinfurt), Hugo Neugebauer (Präsident der Handwerkskammer).
von Michael Horling
30.09.2011
Die Amthor GmbH geht mit neuen Webseiten an den Start!
Wir hoffen unser neuer Webauftritt gefällt...
24.03.2011
Natürlich Berlin.
Dort wurde 1878 das erste Glasreinigungsgeschäft in Deutschland gegründet. In vielen Städten folgte man dem Beispiel. In Schweinfurt dauerte es ein wenig länger: Am 15. Juni 1905 übernahmen Adam Amthor und Hermann Kiesel, beide fachlich geschult durch ihre mehrjährige Tätigkeit in Würzburg, ein in Schweinfurt bereits bestehendes „Fernsterreiniguns-Institut“. Nun feiert die Firma Amthor 100-jähriges Bestehen am Samstag mit einem Fest im Konferenzzentrum.
„Die im Volksmund übliche Bezeichnung 'Fensterputzer' war dafür symptomatisch“, erinnert der heutige Chef der Firma Amthor, Herbert Störcher an die damalige Gründerzeit. Weil Schweinfurt zu jener Zeit noch klein war und deshalb keine ausreichende Existenz bot, eröffneten Amthor und Kiesel schon 1906 in Bad Kissingen eine Filiale, die Jahre später an ein Würzburger Unternehmen verkauft wurde, weil sich zwischenzeitlich dank der industriellen Entwicklung in Schweinfurt die wirtschaftlichen Verhältnisse gebessert hatten. Amthor beschäftigte damals einen Gehilfen.
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